» An dem Punkt, wo der Spaß aufhört, beginnt der Humor. « Werner Finck
» Der sogenannte ›Neue Mensch‹ nach unserer Wirtschaftslogik ist fit, flexibel, fantastisch, so jedenfalls Peter Hartz. Heidenei, da kann ja nicht einmal ein Gott mithalten. « Frau Seibold
» Doch die Clownerie spricht immer eine eigene Sprache, die nicht vereinannahmt werden kann. Ihr Modus wird immer der der Fraglichkeit bleiben, Eindeutigkeiten liegen ihr nicht. « Gisela Matthiae
» Aus ganzem Herzen glaubt der Clown, das Leben wurde ihm geschenkt, damit er spielend die Welt erstaunt. « Johannes Galli
» Humor ist der Knopf, der verhindert, dass mir der Kragen platzt. « Joachim Ringelnatz
» Im Glauben gewinnt der Mensch einen relativierenden Weltabstand, der weder Weltflucht noch Resignation bedeutet. « Gisela Matthiae
» Lehrer: Gott ist eine Clownin. Schüler: Wieso? Lehrer: Dann eben nicht. « nach einer chassidischen Weisheit
» So ist Clownerie in mehrfacher Hinsicht ein Kinderspiel - wenn auch kein leichtes, dann doch ein vergnügliches und ein subversives. « Gisela Matthiae
» Der Clown beherrscht nichts, das aber richtig. « Johannes Galli
» Clownerie ist eine wunderbare Einübung in die Haltung des Humors. « Gisela Matthiae
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Welche Art der Clownerie
Clownerie gibt es mittlerweile an so vielen Orten und auf so viele verschiedene Weisen!
Im Krankenhaus, im Pflegeheim, international in Krisengebieten, natürlich auf Bühnen und in Manegen. Und hier: In Kirchen und kirchlichen Einrichtungen, aber nicht nur!
So ungewöhnlich ist das gar nicht! Im Mittelalter gab es Mysterienspiele mit närrischen Rollen in Kirchen und auf Marktplätzen, Jesus wurde auch schonmal als Clown bezeichnet (u.a. Harvey Cox) und die Christen in der Bibel als Narren und Närrinnen (1 Korinther 3,16).
Mich leitet, dass es zwischen dem christlichen Menschenbild und dem, was Clown*s verkörpern, große Übereinstimmungen gibt. Das Scheitern gehört dazu, das Staunen, die Neugierde, die Aufmerksamkeit im Augenblick, der hoffnungsvolle Umgang mit ausweglosen Situationen, die pure Lebensfreude, Mut und Freiheit.
Clownerie ist vor allem aber eine freie Kunst, die sich nicht vereinnahmen lässt. Zu jeder Kunst gehört Training, zur Clownerie auch viel Improvisation. Man muss sich einlassen und die eigene Komik zulassen. Dann entwickelt sich eine große Spielfreude. Überzogene Idealvorstellungen, Konventionen und Autoritäten werden auf frech-fröhliche Art in Frage gestellt. Es wird überraschend und lustig, versprochen!
Kirche und Bühne

Bis es zu solchen "Hochsprüngen" kommt, braucht man schon etwas Übung, auch wenn Clownerie gerade darin besteht, keine gute Figur abzugeben. Die Langzeitfortbildungen finden in jedem Jahr in einer anderen Region Deutschlands und in Kooperation mit landeskirchlichen Einrichtungen - auch im Bildungshaus St.Virgil Salzburg und in der Schweiz - statt. Sie umfassen ca. 25 Kurstage mit verlängerten Wochenenden und einer Kurswoche. Einzelne Inhalte werden von weiteren Referent*innen vertieft. Die künstlerische und theologische Leitung liegt bei Gisela Matthiae.
Worum es geht:
- Das Handwerk der Clownerie: Improvisation, Präsenz und Ausdruck, Körpersprache und clowneske Sprache, Stimme, Rhythmus und Musik
- Ausdrucksmittel der Komik: Objekte, Status, Timing, Slapstick
- Ensemble- und Solospiel, Clownduos
- Eine eigene Clownsfigur entwickeln
- Historische Hintergründe der Clownerie
- Theologische Reflexionen zu Komik und Bibel, Humor und Glauben, Heiligen Narren und Gottesvorstellungen
- Clownerie auch in kirchlichen Räumen wie Gemeinde- und Bildungsveranstaltungen, im Gottesdienst
- Humor als Haltung im persönlichen und beruflichen Alltag: auch in kirchlichen Handlungsfeldern wie Seelsorge, Unterricht, Predigt
- Erarbeitung eines eigenen Clownstückes (Solo, Duo oder Ensemble)
- Viel Vergnügen und Spielfreude!
Langzeitfortbildung Kirchenclownerie 2025-2027
Langzeitfortbildung Bühnen- und Kirchenclownerie 2025 - 2027
Die Termine stehen fest, hier ist der Flyer mit allen weiteren Informationen :-).
Die Fortbildung wird organisiert von a & w Zürich, Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer
14.-16. November 2025
Frühere Langzeitfortbildungen Clownerie in Kirche und Gemeinde
Frühere Langzeitfortbildungen Clownerie in Kirche und Gemeinde

Die 1. Langzeitfortbildung "Clownerie in Kirche und Gemeinde" überhaupt
fand von 2007 bis 2009 auf der schönen Insel Usedom statt und wurde vom Pädagogisch-Theologischen Institut in Greifswald organisiert. An sechs Wochenenden und einer Kurswoche haben Pfarrerinnen und Pfarrer, Krankenhausseelsorgerinnen, Lehrerinnen, Studienleiterinnen, Erzieherinnen und Leiterinnen aus Altenheimen eigene Clownsfigur entwickelt. Sie waren zwischen Mitte 20 und Mitte 70, kamen aus Pommern, Mecklenburg, einzelne aus Hamburg, Lübeck, Bremen und Frankfurt/Main und haben zu mehreren oder solo Stücke erarbeitet und in ihren beruflichen oder ehrenamtlichen Kontexten aufgeführt. Inhaltliche Schwerpunkte waren Seelsorge, Gottesdienst und allgemeine Gemeindeveranstaltungen.

Die 2. Langzeitfortbildung fand 2009 - 2010 in der Württembergischen Landeskirche statt
und wurde von den Evangelischen Frauen in Württemberg mit Unterstützung des Büro der Beauftragten für Chancengleicheit, der Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung im eiw, der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW) und der Gemeindeberatung in Württemberg veranstaltet. Diesmal nahmen mehr Frauen aus der ehrenamtlichen Gemeindearbeit statt, wo sie auch ihre Abschlussstücke aufführten. Einige Stücke wurde aber auch im Gottesdienst aufgeführt. Für die längere Kurswoche sind wir nach Casola in der nördlichen Toskana gefahren. So kommt es , dass nun ein Clown Massimo heißt, eine andere Gloria, aber es gibt auch eine Elfriede und eine Berta.

An der 3. Langzeitfortbildung 2010 – 2011 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar
nahmen schwerpunktmäßig Pfarrerinnen und Pfarrer teil, aber auch z.B. eine Ärztin und eine Juristin. Hier kooperierte die Evangelischen Akademie Hofgeismar mit dem evangelischen Predigerseminar von Kurhessen und Waldeck und dem Zentrum Verkündigung der Ev. Landeskirche von Hessen und Nassau in Frankfurt am Main zu einem Hessen-weiten Projekt, an dem auch Menschen aus Westfalen, dem Rheinland oder Niedersachsen teilnahmen. Besonders eindrücklich war die Kirchenbesichtigung mit roter Nase in Hofgeismar. Als wäre ihnen der Raum völlig neu, haben sich die 16 Teilnehmenden auf Entdeckungstour begeben. Und sie haben sogar auch die Reise nach Casola angetreten und mit einem Walkact das italienische Städtchen beglückt.

Die 4. Langzeitfortbildung 2011 – 2012 war eine badisch- schweizerische Kooperation
und wurde organisiert von der Ev. Erwachsenenbildung der Badischen Landeskirche und dem Ev. Tagungs- und Studienzentrum Boldern. Die 16 Teilnehmenden kamen aus Karlsruhe, aus dem Schwarzwald oder aus Basel und hatten das Vergnügen, verschiedene wunderschön gelegene Tagungsstätten kennen zu lernen. Sie lagen am Bodensee, am Zürisee oder am Rhein und haben zu schöne Spielaktionen draußen verlockt.
Mit der 5. Langzeitfortbildung 2012 – 2013 des Gemeinsamen Pastoralkollegs´
der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Lippischen Landeskirche und der Evangelisch-reformierten Kirche ging die Clownsreise auf die Insel Langeoog. Der Tourismus dort, der frische Wind und die klaren Farben haben auch hier die Entwicklung ganz unterschiedlicher Clownsfiguren der 16 Teilnehmenden inspiriert. Seitdem gibt es wieder eine größere Zahl von Pfarrerinnen und Pfarrer, von Küsterinnen und Bildungsreferenten, die in ihrer Arbeit die rote Nase direkt oder auch nur virtuell – als eine Haltung des Humors – einsetzen.

Die 6. Langzeitfortbildung 2013 – 2014
sollte eigentlich über das katholische Bildungshaus in St. Virgil, Salzburg, stattfinden. Doch leider gab es nicht genügend Anmeldungen aus Österreich, so dass die 14 Teilnehmenden dann nach Gelnhausen ins ehemalige Burckhardthaus kamen. Das war eine muntere Truppe mit Menschen wieder aus ganz unterschiedlichen Berufen – vom Finanzbeamten und der Hospizmitarbeiterin bis zur Juristin - und altersmäßig zwischen 30 und 70 Jahre alt. Fast alle haben sehr gerne Musik gemacht und bis in die Nacht hinein gesungen, auch als alle Kursarbeit schon beendet war.

Die 7. Langzeitfortbildung 2015 - 2016
Dieser Kurs war eine Kooperation mit dem Zentrum Verkündigung der Ev. Kirche von Hessen und Nassau und dem Theaterpädagogen Uwe Hausy. Er ging mit einer Aufführung in der Schlosskirche Meerholz bei Gelnhausen zu Ende. Das Publikum war überrascht, hatten sie doch noch nie Clownerie in einer Kirche erlebt. Die zwölf Clowninnen und zwei Clowns belebten die barocke Kirche mit ihren Galerien, dem Kanzelaltar und den Figuren von Luther und Calvin. Theater und Gottesdienst fanden genial zueinander.

Die 8. Langzeitfortbildung 2016 - 2017 wieder mit dem Gemeinsamen Pastoralkolleg Villigst
an wunderbaren Orten wie Villigst, Bad Godesberg, Schwerte, Solingen, Nordhelle und natürlich wieder auf der Insel Langeoog. Dort sind die Figuren entstanden, mit denen viele Pfarrerinnen und Pfarrer in Westfalen und im Rheinland clownesk unterwegs sind. Unter anderen gestalteten wir den Clowngottesdienst beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019. Und auch ohne rote Nase kommt der Humor nicht zu kurz.
Der 9. Kurs hieß Lehrgang und fand 2017 im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg statt.
Manche der Teilnehmenden kamen direkt aus Salzburg, andere aus der Schweiz und aus Deutschland. Aber die weite Anreise hat sich gelohnt, denn das Bildungshaus ist sehr schön und freundlich, es bietet gute Räume und auch einen Park zum Spielen. Pastoralreferentinnen, Pfarrer, Beraterinnen, eine Sängerin, eine Lehrerin, eine Erzieherin waren dabei. Am Ende gab es eine Aufführung im hauseigenen kleinen Theatersaal, begleitet von der Musikerin Ariella Pavoni und einem wunderbaren Publikum.

Clownerie mit Musik und roter Nase
Anstelle eines Jahreskurses fand vom 16.- 20. Februar 2018 eine Kurswoche in Hamburg statt.
Gemeinsam mit der Musikerin Bärbel Fünfsinn gab es viel Gesang und Stimmimprovisationen, verbunden mit dem clownesken Spiel.

Die 10. Langzeitfortbildung 2019
Der Lehrgang "Clownerie in der Kirche und auf der Bühne des Lebens" ging mit einer Aufführung am 11.11.2019 in St.Virgil, Salzburg zu Ende! Es war wunderbar. Über 70 Gäste haben zugeschaut und waren begeistert.
Die 11. Langzeitfortbildung 2019/2020
hatte ein etwas kürzeres Konzept und richtete sich direkt an Pfarrerinnen und Pfarrer. Das Pastoralkolleg der Ev. Landeskirche Bayern in Neuendettelsau war Veranstalter. Themen war hier auch "Humor in der Predigt" und "Humor in der Seelsorge".
Die 12. Langzeitfortbildung 2021
wurde von der Ländlichen Heimvolkshochschule Hohebuch bei Schwäbisch Hall veranstaltet und fand auch dort statt. Am Ende gab es eine fulminante Aufführung vor vielen Gästen. Ein Teil des Kurses trifft sich auch weiterhin dort und plant größere Projekte.
Die Wilde 13 - dafür ging es 2022/2023 wieder in den Norden,
nach Usedom und Ratzeburg und an weitere Orte der Nordkirche, organisiert und veranstaltet vom Pastoralkolleg Ratzeburg und dem Theologisch-Pädagogischen Zentrum in Greifswald. Hier sind wir bei Till Eulenspiegel in Mölln.

Die 14. Langzeitfortbildung gab es 2024/2024 in Nordrhein-Westfalen, mit einer tollen Woche auf Usedom.
Schon zum dritten Mal veranstaltete das Gemeinsame Pastoralkolleg Villigst diese Fortbildung. Highlight war wie oft der Besuch in einer Kirche. Voller Staunen und mit einer Zweiten Naivität richteten sich die 14 Clowninnen und ein Clown ein, als wohnten sie selbst hier.
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Begegnung im Pflegeheim

Solche Begegnungen zaubern Lächeln in die Gesichter, lassen alte Erinnerungen aufkommen, schaffen Verbindung auf der Gefühlsebene und bringen Lebensfreude.
In diesen Langzeitfortbildungen oder Aufbaulehrgängen üben wir das clowneske Spiel in der Begegnung, für die Aufenthaltsbereiche und Zimmer der Bewohner*innen. Dafür braucht es eine gute Wahrnehmung und Feinfühligkeit im Spiel mit der roten Nase.
Worum es geht:
- Grundrepertoire an spielerischen Handlungen, Liedern und Objektspiel
- Clownerie im direkten Kontakt
- Umgang mit der Stimme und dem körperlichen Ausdruck
- Wissen und Handlungskompetenz im Bereich Demenz, sowie altersbezogener Krankheiten
- Geronto-psychologische Grundkenntnisse
- Auseinandersetzung mit dem eigenen Altern
- Das Üben an konkreten Szenarien
- Entfaltung spiritueller Ressourcen für sich, für das Spiel und für die Begegnung
- Supervidierte Besuche
Clownerie im Altenheim - Ethische Richtlinien
Lehrgänge:
Langzeitfortbildung Begegnungsclownerie 2025-2026
Langzeitfortbildung Begegnungsclownerie 2025-2026
in Hohebuch bei Schwäbisch Hall
Alle Informationen auf dem wunderschönen Flyer hier!
Hier die kurze Übersicht, zunächst die Termine:
19.- 21.9.2025
Hier der Ausschreibungstext - und alles Kleingedruckte bitte im Flyer nachlesen.
Bei Fragen und Wünschen einfach eine Email an mich schicken!
Clown*in im Alten- und Pflegeheim
Clownsbesuche im Alten- und Pflegeheim
Kaum haben sie in ihrer farbenfrohen Kleidung den Raum betreten, ertönen Lieder, huscht ein Lächeln über die Gesichter, treffen sich Augenpaare. Begegnungsclownerie braucht keine große Bühne. Sie entsteht in einem Flur, einem Wohnraum, einem Zimmer – einfach da, wo Menschen sind und sich begegnen. Und es sind immer besondere Momente!
Als Clown*Clownin unterwegs im Pflegeheim
Die Clownin oder der Clown ist frei von den üblichen Rollen im Pflegeheim. Sie begegnet Menschen voller Staunen und Unbefangenheit, ist voller Lebensfreude und Neugierde. Und dabei vor allem: einfach da! Heiter und zugewandt, tanzt und singt sie und bringt Farbenfrohes ins Zimmer, gerne auch mit der Bewohnerin zusammen. Clownerie im Alten- und Pflegeheim ist Begegnung, Blickwechsel und respektvolle Berührung. Clownerie zaubert Lächeln in die Gesichter. Sie erleichtert und inspiriert nicht nur die Bewohner: Auch Angehörige und Pflegende können sich berühren lassen und lachen.
Wir bilden Begegnungsclown*innen aus!
Dafür arbeiten wir – in der Regel zu zweit - an Szenen und Liedern. Wir üben das Spiel mit Objekten und packen unsere Koffer und Taschen mit Überraschendem. Wir entwickeln unsere eigene Sprache und ein Repertoire von Spielmöglichkeiten an unterschiedlichen Orten. Wir lernen, wie wir mit Hindernissen und Unvorhersehbarem umgehen. Die Bewohnerinnen laden uns ein oder begrenzen unser Spiel, daran halten wir uns. Wir versuchen, biographische Hintergründe zu erfahren und lassen Erinnerungen und Vorlieben aufleuchten. Wir befassen uns mit Krankheitsbildern im Alter, um angemessen reagieren zu können.
Wir bringen unsere Spiritualität ins Spiel
Zu dieser Ausbildung gehört auch die spirituelle Ebene. Sie ist erfahrbar in allem, was sich in den Begegnungen überraschend ergibt und in Momenten der Verbundenheit. In offener Haltung experimentieren wir unerschrocken mit den großen und ernsten Themen des Lebens, bringen auch mal geistliche Lieder ein. Jeder Kurstag startet mit einem spirituellen Impuls.
Künstlerische und theologische Leitung
Gisela Matthiae, geb. 1959, promovierte Theologin, seit über 30 Jahren begeisterte Clownin und Komödiantin, seit über 15 Jahren bildet sie aus. Wohnt in Gelnhausen. Sie spielt, singt, schreibt und forscht. Das Buch zum Kurs in der Verbindung von Clownerie, Humor und Spiritualität: „Wo der Glaube ist, da ist auch Lachen“. Clownerie für Leib und Seele, Freiburg/Br.(2013) 2019. www.clowninistin.de #clownistin youtube-Kanal von Gisela Matthiae
Gabi Erne, geb. 1956, seit 20 Jahren Clownin im Altenheim, Künstlerin, Playing Artist. Wohnt in Tübingen.
Clown / Clownin im Altenheim - Bisherige Langzeitfortbildungen
Clown / Clownin im Altenheim - Bisherige Langzeitfortbildungen
Bad Orb 2010/11
Den ersten gemeinsamen Kurs führten wir im Evangelischen Bildungszentrum Bad Orb unter der organisatorischen Leitung von Annegret Zander durch. 16 Clowninnen und Clowns haben daran teilgenommen. Gabi Erne, Clownin und Künstlerin, begleitete sie bei ihren ersten Versuchen als Begegnungsclown. Bei Gisela Matthiae erlernten sie das Handwerk, vom Scheitern bis zur kleinen Szene in der Cafeteria.
Im Altenheim
Rosinchen mit ihrer roten Nase begrüßt Maria (93): "Du bist so eine Süße!" Und Maria sagt: "Uiuiuiui, so schön, dass du da bist". Mit einem Stückchen Schokolade, ein paar Tropfen 4711 oder Lavendelöl, Liedern und fröhlichem Schlamassel berührt sie aber auch Menschen, die sich zurück gezogen haben.
Die Clownin ist frei von Konventionen. Sie begegnet den Menschen direkt und voller Gefühl. Der Clown ist nicht perfekt. Vieles geht ihm daneben, er scheitert und versucht es trotzdem unermüdlich aufs Neue. Das erleichtert und inspiriert nicht nur die Bewohner: auch Angehörige und Pflegende entspannen sich durch seinen Besuch.Clowns im Altenheim erfahren in vorbereitenden Gesprächen etwas über den biografischen Hintergrund der einzelnen Menschen, die sie besuchen und können so durch die Wahl von Mitgebrachtem aus dem "Clownskoffer", Liedern u.v.m. ihre spielerische Begegnung sehr gut mit den Lebenserinnerungen der Menschen verknüpfen und diese wieder aufleuchten lassen.

Bad Orb 2012/13
Und wieder gab es 16 neue Clowninnen und Clowns, diesmal angereist von Wien bis Bremen, in die Mitte Duetschlands (sogar Europas). Sie wurden angelockt von der Verbindung Staunen und Religion, Spiritualität und Alltag, Glauben und Humor. Aber natürlich stand die Clownerie stets im Vordergrund. Und im Übrigen hatten die meisten nicht so eine weite Anreise.
Mit einem Vertiefungskurs, bei dem die ersten Praxiserfahrungen ausgewertet wurden, ging dieser Kurs zu Ende. Wir beglückwünschen alle Clowninnen und Clowns und die Altenheime, die sie demnächst besuchen werden!
Gelnhausen 2014/15
Und wieder war ein Kurs, die 4. Langzeitfortbildung, mit vielen schönen und ergreifenden Besuchen im Altenheim zu Ende gegangen. Wir wünschen allen Teilnehmenden, dass sie willkommen sein werden in den Altenheimen in ihrer Region, bei den Bewohner*innen sind sie es, das wissen wir!

Clown / Clownin im Altenheim: Langzeitfortbildung 2018/2019
Unser vierter Kurs! 13 Clown*innen ziehen nun fröhlich ihrer Wege in Altenheimen.
Die Organisation lag bei der Fachstelle Zweite Lebenshälfte mit Annegret ZanderPfarrerin • Playing Artist • InterPlay Leader
www.fachstelle-zweite-lebenshaelfte.de
Unsere Clownin mit viel Spielerfahrung in Alten- und Pflegeheimen in der Leitung des Kurses war Gabi Erne, Künstlerin, Clownin und vieles mehr.
Aufbaukurse 2021/2022 und 2023 im Bildungshaus St. Virgil, Salzburg
Für Clowninnen und Clowns, die bereits über Spielerfahrungen verfügten und eine eigene Figur entwickelt hatten, gab es zweimal hintereinander in Salzburg die Möglichkeit, Clownerie für Besuche im Pflegeheim zu erlernen. Die Kurse in St.Virgil leite ich gemeinsam mit Isabella Ehart, die in unserem ersten Kurs dabei war und seit über 10 Jahren regelmäßig als Clownin unterwegs ist.
ContactClownerie - eine Langzeitweiterbildung in Zürich 2022/2023
In diesem Kurs ging es ganz besonders um die Besuche bei Betroffenen von Demenz. Den Kurs leitete ich gemeinsam mit Matthias Fischer aus Zürich, wo er Seelsorger und Clown ist. Dort fanden auch die Module statt - bis auf eines: für die längere Kurswoche mit der Figurenentwicklung waren wir im Tessin in Magliaso.
Sommerwochen

In jedem Sommer, an einem schönen Ort, mit einer Schlussaufführung auf der Straße:
Clownerie für Spielerfahrene zur Vertiefung und Verfeinerung: Arbeit an der eigenen Figur, Erweiterung der Spieltechniken, Entwicklung von Stücken und Performance.
Der Spielraum ist eröffnet!
SommerSommer 2027
SommerSommer
Die Sommerwoche Clownerie mit Aufführung
Nähere Infos folgen.
Sommerwoche 2026
Sommerwoche Clownerie
21. – 26. Juli 2026 im Bildungshaus St. Virgil, Salzburg
Intensivkurs für Fortgeschrittene & Jubelfeier
Lebendige Bilder - Spielende Töne und tönendes Spiel
Hast du schon einmal beim Betrachten eines Bildes gedacht, dass sich die Figuren gleich bewegen, sprechen oder sogar singen? Dass sie aus dem Bild heraustreten und direkt auf dich zukommen? Oder dass du selbst in die Szene hineingezogen und Teil der Geschichte wirst?
Genau das erleben wir in dieser besonderen Sommerwoche – und wir ergänzen das Spiel um Musik. Gemeinsam mit der Musikerin Eva Maria Stöckler lassen wir Bilder lebendig werden und verwandeln Musik in Szenen. Mit ihrer Improvisationsweise „Musik gemeinsam erfinden“ entstehen Melodien, Musikpattern und Rhythmen auch ohne Notenkenntnisse. Man muss nicht einmal das Instrument gut „beherrschen“. Das Ergebnis? Ein fröhliches Wechselspiel aus Clownsein und Musizieren, aus Hören und Bewegen, Singen und Gromolieren.
Am Ende der Woche gibt es dann als krönenden Abschluss zwei Aufführungen und ein besonderes Fest! Gisela Matthiae feiert 2026, dass sie seit 30 Jahren Clownin ist, spielt und unterrichtet. Sie freut sich, gemeinsam mit den Teilnehmenden und mit Gästen im vertrauten St. Virgil dieses Jubiläum zu begehen.
Die wichtigsten Termine der Sommerwoche im Überblick:
25. Juli, vormittags: Aufführung in der Salzburger Innenstadt
25. Juli, abends: Jubiläumsfest in St. Virgil - Gisela feiert 30 Jahre Clownerie – alle Clowninnen und Clowns aus dem Kurs sind herzlich eingeladen!
26. Juli, vormittags: Aufführung auf der Terrasse des Bildungshauses St. Virgil
Für das Spiel
Gisela Matthiae, Dr. theol., Clownin und Ausbilderin für Clownerie, Autorin, Gelnhausen, www.clownistin.de
Für die Musik
Eva Maria Stöckler, Dr. phil., Erwachsenenbildnerin, Musikpädagogin, Musikerin, Krems/Donau, citizenartist.art.blog
Für allerhand Schabernack
Johannes Simetsberger, Mag. phil., Künstler, Komponist, (Kirchen)musiker und Schriftsteller, Erwachsenenbildner, Führungskräftetrainer und Bühnenclown, johannessimetsberger.blogspot.com
Bildungszentrum St. Virgil Salzburg
Ernst-Grein-Str. 14
5026 Salzburg
www.virgil.at
Anmeldung sind schon möglich und dann bis 01.06.2026 soweit die Plätze reichen!
Frühere Sommerwochen
Frühere Sommerwochen
Bilder von den bisherigen Sommerwochen finden Sie im Medienbereich.
Was können Sie in den Sommerwochen lernen?
Seit 2011 finden regelmäßig im Juli oder August ganze Sommerwochen für Clowninnen und Clowns mit Auftrittserfahrung statt. Die Teilnehmenden kommen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz und aus verschiedenen Kursen. So entsteht eine bunte Mischung vielfältiger Spiel- und Auftrittserfahrungen. Es können auch Stücke mitgebracht werden, an denen während des Kurses gearbeitet wird. Es wird jeweils ein Schwerpunkt des Clowntheaters vertieft, mal Akrobatik, mal Stimme und Sprache, Pantomime oder Clownerie im Gottesdienst. Ansonsten stehen Technik, Rhythmus, Solo - und Ensemblespiel sowie Improvisation im Zentrum der Arbeit.
Dazu lade ich verschiedene Referent*innen ein, wie Ariella Pavoni, Silke Hänsch, Peter Aurin, Rose Sattlecker, Katrin Röhlig und Uwe Hausy, Religions- und Theaterprädagoge, mit dem ich auch oft kooperiere.
Veranstaltungsorte
Die Sommerwoche findet immer in einer schönen Landschaft statt. Die erste war auf der Insel Usedom, eine weitere in Loccum am Steinhuder Meer, gleich mehrere in Hohebuch bei Schwäbisch Hall, in Salzburg, Frankfurt/M., im Kloster Höchst im Odenwald, in Ratzeburg am See ... Höhepunkt ist immer eine Performance am Ende der Woche mit Einzel- und Gruppenauftritten, Walk-acts, Musik in einer Kirche oder draußen auf einem Platz, in den Fußgängerzonen oder am Strand, wie auf Usedom.

Workshops

Das Clownspiel kennen lernen, sich selbst als Clown oder Clownin ausprobieren, die Energie und das kreative Potential im Spiel mit der roten Nase erfahren.
Begegnungsclownerie
Begegnungclownerie - Ein Kurswochenende für Clown*s mit Praxiserfahrung
Hohebuch 11. - 13. Juni 2027
Wie lange ist es her seit der Ausbildung zur Begegnungsclownin im Altenheim? Zum Begegnungsclown im Pflegeheim? Viele Jahre oder erst ein paar Monate? Und wie geht es in der Praxis?
Jeder Besuch ist ja wieder anders! Manches ist gut vorbereitet und einstudiert, und dann kommt es wieder anders. Viele Lieder wurden gelernt und auf einmal wird ein ganz anderes Lied wichtig. Clownerie im Alten- und Pflegeheim lebt eben von der Begegnung, von vielen kostbaren Momenten, von Augenblicken. Da fühlt sich das Schwere auf einmal leicht an, ein Gesicht hellt sich auf, Töne erfüllen den Raum.
Und manchmal fällt einem nichts mehr ein, da klingt das Lied nicht, da passieren Überraschungen, die einen verunsichern. An diesem Wochenende können gute und weniger gute Erfahrungen ausgetauscht werden. An ausgewählten Szenarien wird das Spiel weiter geübt. Das Repertoire wird erweitert. Dazu gehören Lieder und das Spiel mit Objekten. Und auch die eigene Clownsfigur bekommt ein kleines update.
Es leiten: Gabi Erne und Gisela Matthiae
frech und frei und frohgemut, zwei
„frech und frei und frohgemut“
Das Leichte im Schweren beim Clownspiel
Clownerieworkshop für Neugierige und Spielbegeisterte -
nach den wunderbaren Kursen in den letzten Jahren in Barlo, jetzt in Stadtlohn, ganz in der Nähe
22. - 25. April 2027 in Stadtlohn, Ev. Gemeindehaus
Das Clownspiel mit der roten Nase und den schrägen Klamotten macht einfach fröhlich!
Es weckt alle Sinne, macht aufmerksam und befreit von den üblichen Weisen, da zu sein und sich zu zeigen. Das erfordert auch Mut, aber wann darf man schonmal frech sein, unbeschwert und alles andere als perfekt?
Dabei weiß das Clownspiel von den Tücken und Miseren des Alltags. Sein Stoff, das sind die schwierigen, sogar tragischen Momente des Lebens. Staunend begegnet der Clown dem schlimmsten Schlamassel und findet immer eine Lösung, überraschend und unerwartet. Erst so wird die Clownin so richtig frech und frei und frohgemut!
Gearbeitet wird mit einfachen Übungen, viel Improvisation und grundlegenden Spielformen des Clowntheaters (Solo, Zusammenspiel, Status, Objekttheater, (hier habe ich auch was gestrichen) Stimme). Der Tag beginnt mit einem spirituellen Impuls. Es folgt ein warming up, bevor es dann ins Spiel geht. Kurze Gesprächsrunden und Inputs gibt es außerdem. Am Freitagabend ist bei einem gemeinsamen Abendessen Zeit für Austausch.
Voraussetzung: Spaß an ("viel" doch lieber gestrichen) Bewegung und Spiel!
Geeignet für alle, die mit großen wie kleinen Menschen arbeiten oder etwas für sich tun wollen – für Neugierige und mehr oder weniger Spielerfahrene!
Referentin: Dr. Gisela Matthiae, ev. Theologin und Clownin, Ausbilderin für Clownerie, Autorin (Gelnhausen) www.clownistin.de
Organisation vor Ort: Beate Tomischat (Stadtlohn)
Termine
Do, 22.04.2027, 18-21 Uhr
Fr, 23.04.2027, 10-13 Uhr + 15-18.15 Uhr
Sa, 24.04.2027, 10-13 Uhr + 15-18.15 Uhr
So, 25.04.2027, 10-13 Uhr
Kosten: 295,- € (?) zzgl. Übernachtung und Umlage für Verpflegung.
Die Kosten beinhalten: Kursgebühr, Material, Snacks und Getränke.
Für Freitag und Samstag wird eine Umlage für eine Suppe oder Pizza erhoben.
Eine etwaige Übernachtung bitten wir eigenständig zu organisieren.
Kostenfreie Stornierung bis 21 Tage vor Kursbeginn.
Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarversicherung.
Anmeldung bei: Inge Laukamp, E-Mail: st-bildung@ekvw.de, Tel.: 01573/24 79 826.
Wir üben weiter!
Wir bleiben dran!
10.-11. April 2027
in Rehe, Westerwald
Workshop - geschlossene Gruppe - anfragen lohnt sich aber :-)
Von der Anfrage zum Stück
Von der Anfrage zum Stück!
Nur im Spiel als Clown*in fällt es uns zu: das Stück!
23. - 26. Februar 2027, Pastoralkolleg Ratzeburg
Ideen für neue Stücke haben wir ja oft! Manchmal überschlagen sie sich regelrecht. Doch wie wird daraus ein Stück? Mit einer Geschichte, mit klaren Figuren, mit einem Plot, mit Scheitern und einer verrückten Lösung?
Oft geht man bei der Stückentwicklung eine Abkürzung, aus Zeitnot oder weil man gleich von der ersten Idee begeistert ist.
Doch erst im Ausprobieren, im Spielen merkt man:
- es fühlt sich unstimmig an
- das ist gar nicht umsetzbar
- es fehlen die Requisiten
- der Raum ist viel zu groß oder zu klein für diese Ideen
- wir sind zu wenige oder zu viel
- wir verlieren uns den Objekten
- wir verlieren uns in technischen Details
Und manchmal weiß man gar nicht mehr, wo man eigentlich gelandet ist. Das sind alles ganz wichtige und gute Erfahrungen auf dem Weg zum Stück. Und der besteht aus Losspielen, Ausprobieren, Improvisieren, Lachen und Toll-Finden, Verwerfen, wieder Losspielen, Ausprobieren …
Zentral geht es immer um die Figur und ihre besondere Logik. Die Clowninnen und Clowns sind eigenwillige Figuren mit ihren Bewegungen, ihrer Mimik, ihren Ticks, ihrer Stimme, ihren Requisiten.
Der Workshop will Mut machen, Wege aufzeigen, Spielfreude wecken:
Von der Anfrage zu den ersten Ideen, vom Erspielen weiterer Einfälle zum Verdichten in Szenen und ihrer Abfolge in einer Story bis hin zu einem aufführungsfähigen und wiederholbaren Stück samt Bühne und Effekte.
Gisela Matthiae (www.clownistin.de) wird uns durch diesen Prozess leiten und uns in erprobter Weise auch für zukünftige Erarbeitungen von Anfragen ein durchdachtes Vorgehen an die Hand geben. Das gemeinsame Spiel regt auch über diese vier Tage hinaus an, bereitet neue Szenen und Auftritte vor.
Das Typische des Netzwerk-Treffens:
- Es hat Dich eine Anfrage für einen Auftritt als Clown*in erreicht?
- Du hast eine Spielidee und möchtest sie alleine oder mit anderen umsetzen?
- Du möchtest irgendwo mitspielen?
- Du hast Termine und suchst andere zum Mitspielen?
- Du hast Erfahrung, die du gerne teilen möchtest?
Hier findest Du Clowninnen und Clowns, die auf deine Impulse und Ideen gespannt sind.
Ort:
Pastoralkolleg Ratzeburg
Leitung:
Renè Enzenauer (PK Ratzeburg)
Eva Stattaus (Pastorin, PTI der Nordkirche, Greifswald)
- eine Kooperation von PK und PTI der Nordkirche -
Kosten und Anmeldung - Infos dazu in Kürze
Clownerie - ein Spiel mit Witz und Herz
Clownerie - ein Spiel mit Witz und Herz
Clownerieworkshop im Haus der Begegnung, Ulm
13. Februar 2027, 10 - 17 Uhr
Clowninnen und Clowns finden das Leichte im Schweren und das Komische im Tragischen. Sie gehen dabei meist Umwege und entdecken erstaunliche Dinge. Mit großer Neugierde stolpern sie - nicht zuletzt über sich selbst. Dabei machen sie sich niemals lustig über den Ernst des Lebens, sie geben ihm nur nicht das letzte Wort.
Mit einfachen Übungen, Bewegungen und Improvisationen gelingt es spielerisch, die Kunst des Lebens auf die clowneske Art zu erproben. Dabei zeigt sich, wie verwandt Clownerie mit dem christlichen Menschenbild ist - und wie kritisch dem Bild eines perfekten Menschen gegenüber.
Voraussetzungen sind einfach nur Spaß an Bewegung und Spiel, Teilnehmende mit Erfahrung im Clowntheater sind aber auch herzlich eingeladen!
Ausschreibung und Anmeldung über das Haus der Begegnung, Ulm
in mich hinein - aus mir heraus - über mich hinaus
Clown-Exerzitien
vom 06.-11. Oktober 2025 im Bildungshaus St. Michael, Matrei am Brenner
Am Anfang, noch vor aller Schöpfung, spielte die Weisheit vor Gott, und das voller Freude (Sprüche 8, 30+31). So alt ist das Spiel! Clown-Exerzitien wollen es ihr nachtun. In der Clownerie kann man sich zwanglos ausprobieren mit dem ganzen Repertoire, das einem als Mensch gegeben ist: bewegen, spüren, atmen, ruhen, springen, wahrnehmen, Augenblicke erhaschen, staunen … und all das absichtslos und selbstvergessen. Diese Art des Spiels bringt einen neu zu sich selbst, lockt heraus und führt wundersamerweise über sich hinaus. Besonders der Mut und die Unerschrockenheit mit der roten Nase ermöglicht Befreiendes und Erfrischendes. Ein offenes Hinsehen, ein leichtes Absehen von sich und dem Alltäglichen und ein hingebungsvolles Aufsehen zu dem, was sich ins Leben hineinspielen möchte.
Diese besondere und neue Art der Exerzitien folgt einem täglichen Ablauf von Stille-Bewegung-Spiel-Nachdenken-Schreiben-Improvisation-Impulsen-Gespräch-Entspannung.
Diözese Innsbruck
Bildung St. Michael
6143 Matrei am Brenner
T +43 5273 6236
info@stm.tirol
https://st.michael.dibk.at
Direkt zum Bildungshaus und zur Anmeldung geht es HIER.
frech und frei und frohgemut
„frech und frei und frohgemut“
Das Leichte im Schweren beim Clownspiel
Clownerieworkshop für Neugierige und Spielbegeisterte -
nach den wunderbaren Kursen in den letzten Jahren in Barlo, jetzt in Stadtlohn, ganz in der Nähe
28. - 31.5.2026 in Stadtlohn, Ev. Gemeindehaus
Das Clownspiel mit der roten Nase und den schrägen Klamotten macht einfach fröhlich!
Es weckt alle Sinne, macht aufmerksam und befreit von den üblichen Weisen, da zu sein und sich zu zeigen. Das erfordert auch Mut, aber wann darf man schonmal frech sein, unbeschwert und alles andere als perfekt?
Dabei weiß das Clownspiel von den Tücken und Miseren des Alltags. Sein Stoff, das sind die schwierigen, sogar tragischen Momente des Lebens. Staunend begegnet der Clown dem schlimmsten Schlamassel und findet immer eine Lösung, überraschend und unerwartet. Erst so wird die Clownin so richtig frech und frei und frohgemut!
Gearbeitet wird mit einfachen Übungen, viel Improvisation und grundlegenden Spielformen des Clowntheaters (Solo, Zusammenspiel, Status, Objekttheater, (hier habe ich auch was gestrichen) Stimme). Der Tag beginnt mit einem spirituellen Impuls. Es folgt ein warming up, bevor es dann ins Spiel geht. Kurze Gesprächsrunden und Inputs gibt es außerdem. Am Freitagabend ist bei einem gemeinsamen Abendessen Zeit für Austausch.
Voraussetzung: Spaß an ("viel" doch lieber gestrichen) Bewegung und Spiel!
Geeignet für alle, die mit großen wie kleinen Menschen arbeiten oder etwas für sich tun wollen – für Neugierige und mehr oder weniger Spielerfahrene!
Referentin: Dr. Gisela Matthiae, ev. Theologin und Clownin, Ausbilderin für Clownerie, Autorin (Gelnhausen) www.clownistin.de
Organisation vor Ort: Beate Tomischat (Stadtlohn)
Termine
Do, 28.05.2026, 18-21 Uhr
Fr, 29.05.2026, 10-13 Uhr + 15-18.15 Uhr
Sa, 30.05.2026, 10-13 Uhr + 15-18.15 Uhr
So, 31.05.2026, 10-13 Uhr
Kosten: 295,- €; zzgl. Übernachtung und Umlage für Verpflegung.
Die Kosten beinhalten: Kursgebühr, Material, Snacks und Getränke.
Für Freitag und Samstag wird eine Umlage für eine Suppe oder Pizza erhoben.
Eine etwaige Übernachtung bitten wir eigenständig zu organisieren.
Kostenfreie Stornierung bis 21 Tage vor Kursbeginn.
Wir empfehlen den Abschluss einer Seminarversicherung.
Anmeldung bis 13.04.2026 bei: Inge Laukamp, E-Mail: st-bildung@ekvw.de, Tel.: 01573/24 79 826.
übermütig und aufrecht
übermütig und aufrecht
Wenn Clown*s Kirche wagen
23. - 26. April 2026 im Schönstattzentrum Marienhöhe
Clowns haben Mut, und zwar viel. Sie wagen viel aus lauter Neugier und Verwunderung über alles, was ihnen begegnet. Da wird aus Mut auch schnell mal Übermut und große Freude. Und ja, auch das Stolpern und Fallen bleiben nicht aus. Doch es wären nicht Clowns und Clowninnen, wenn sie nicht immer wieder witzige und überraschende Lösungen finden würden. Das freut sie selbst und alle, die dabei sind. Am Ende jedes Abenteuers stehen sie aufrecht da, begeistert, unerschrocken und mit einem Lächeln im Gesicht.
„Hab Mut, steh auf!“ lautet das Motto des Katholikentags, der vom 13. -17. Mai 2026 in Würzburg stattfindet. „Oh ja!“, sagen die Clownin und der Clown, „wir sind dabei!“. Geplant ist ein Gottesdienst von und mit Rotnasen und mit allem, was zu einem Wort-Gottesdienst gehört. Lieder, Gebete, Lesungen, Verkündigung … aber eben in der Sprache der Clownerie.
Der Workshop bereitet diesen Gottesdienst vor, ist aber grundsätzlich offen, für alle mit viel und wenig Spielerfahrung, die neugierig sind auf Kirche. Wie bewegen sich Clowns im Kirchenraum? Was entdecken sie? Wie können Stücke entstehen, die einen Gottesdienst ausmachen? Was wird schließlich inszeniert und wie gefeiert? Aus Erfahrungen bei evangelischen Kirchentagen kann verraten werden: Es wird lebendig, tiefsinnig und lustig. Eine Gottesdienstfeier halt!
Mitwirkung am Katholikentag später sehr erwünscht, aber keine zwingende Voraussetzung!
Der Kurs wird ausgeschrieben von der Domschule Würzburg
www.domschule-wuerzburg.de
Und hier gibt es mehr Infos und kann man sich gleich anmelden!
Bei Interesse und bei Fragen bitte eine email an mich: matthiae(at)clownin.de
Clown-Exerzitien
in sich hinein – aus sich heraus – über sich hinaus
staunend ins Neue Jahr
vom 06.-10. Jänner 2027 Bildung St. Michael, Matrei am Brenner
Der Tiroler Sonntag veröffentlichte am 18.1.2024 ein Interview mit mir im Vorfeld zu den ersten Clown-Exerzitien.
Am Anfang, noch vor aller Schöpfung, spielte die Weisheit vor Gott, und das voller Freude (Sprüche 8, 30+31). So alt ist das Spiel! Clown-Exerzitien wollen es ihr nachtun. In der Clownerie kann man sich zwanglos ausprobieren mit dem ganzen Repertoire, das einem als Mensch gegeben ist: bewegen, spüren, atmen, ruhen, springen, wahrnehmen, Augenblicke erhaschen, staunen … und all das absichtslos und selbstvergessen. Diese Art des Spiels bringt einen neu zu sich selbst, lockt heraus und führt wundersamerweise über sich hinaus. Besonders der Mut und die Unerschrockenheit mit der roten Nase ermöglicht Befreiendes und Erfrischendes. Ein offenes Hinsehen, ein leichtes Absehen von sich und dem Alltäglichen und ein hingebungsvolles Aufsehen zu dem, was sich ins Leben hineinspielen möchte.
Diese besondere und neue Art der Exerzitien folgt einem täglichen Ablauf von Stille-Bewegung-Spiel-Nachdenken-Schreiben-Improvisation-Impulsen-Gespräch-Entspannung.
Diözese Innsbruck
Bildung St. Michael
Schöfens 12
6143 Matrei am Brenner
T +43 5273 6236
info@stm.tirol
Wer neugierig geworden ist, kann gerne eine ausführliche Beschreibung von mir oder vom Bildungshaus St. Michael erhalten.
Direkt zur Ausschreibung und zur Anmeldung HIER.
Regie
Ideen für kleinere oder größere Clowntheaterstücke im Kopf - nur die Umsetzung fehlt?
Mit professioneller Regie wird an Stücken und Figuren, am Ausdruck und an technischen Fragen gearbeitet.
Möglich ist Einzelarbeit bzw. Gruppenarbeit in Gelnhausen oder auf Einladung auch an anderen Orten.
Es geht aber auch online! Wer mag, kann mir ein story board schicken und wir arbeiten z.B. via zoom
Bei Interesse bitte direkt melden bei matthiae@clownin.de
Zur Vorbereitung:
- Notizen zum Stück und zum Stand der Entwicklung
- Angaben zum Aufführungsort und -anlass
- Wer spielt alles mit in welchen Rollen?
Kosten: 60 € inkl. 7% MwSt. pro Stunde bei ein bis zwei Personen
Kosten: 80 € inkl. 7% MwSt. pro Stunde bei drei und mehr Personen
